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Berichte der Bezirksarbeitsgemeinschaft Tanz Hannover

Streetdance am 28.10.2006 mit Bettina Ohligschläger

Der Streetdance bedient sich vieler bereits vorhandener Tanzstile. Er enthält Elemente des Hip-Hop, des Pop und des Breakdance. Die showorientierten Bewegungskombinationen passen sich dabei den rhythmischen Schwerpunkten und Akzenten sowie dem Charakter und der Dynamik der verschiedenen Musikrichtungen an.

Mit viel Spaß und Engagement hat Bettina Ohligschläger mit uns an diesem Samstag drei Choreographien erarbeitet die sich für Aufführungen auch in einer Songcollage miteinander kombinieren lassen. Die Tänze hat Bettina unter Einbeziehung aktueller Musikvideos und natürlich auch mit Hilfe ihrer Schüler selbst choreographiert. Die Teilnehmerinnen haben so nicht nur ihr Repertoire an Bewegselementen und fertigen Choreographien erweitert sondern auch die Möglichkeit genutzt, sich miteinander über ihre Arbeit mit Schülerinnen und Schülern auszutauschen.

Fazit: Mit Streetdance, HipHop und Rap bekommt man ohne Probleme auch Jungs zum Tanzen!

Historische Tänze für Schulkinder am 22.-23. April 2006 mit Regina Gresbrand

Mit Erbsen-, Birnen- und Schmetterlingstänzen überraschte Regina Gresbrand, Tanzleiterin des TSG Großburgwedel zwölf Pädagoginnen auf dem Seminar historische Tänze für Kindertanzleiter, den die BAG Tanz Hannover zusammen mit dem TSG Großburgwedel am 22. und 23. April 2006 durchgeführt hat.

Die Teilnehmerinnen, von denen eine sogar aus Nordrhein-Westfalen angereist ist, bekamen mit den wichtigsten Grundschritten aus Mittelalter, Renaissance, Barock und 19. Jahrhundert das Handwerkszeug, um eigene, auf ihre Kindergruppen und verschiedene Anlässe zugeschnittene, Choreographien zu entwickeln.

"Wenn man mit Kindern tanzt, muss man mit Bildern arbeiten." erläutert Regina Gresbrand. Mozarts "Papillon" wird also zum Schmetterlingstanz in dem die Flügel des Schmetterlings ertanzt werden oder die Blüte auf dem er sitzt. Mozart selbst, so erfuhren die überraschten Pädagoginnen, war ein begnadeter Tänzer. Ebenso Ludwig IVX, der eine Art frühen Gesundheitscheck eingeführt hatte: nur wer hintereinander drei Galliarden tanzen konnte, war für ein öffentliches Amt geeignet. Für die richtige Atmosphäre sorgten zahlreiche Requisiten, zu deren Herstellung und Verwendung Gresbrand wertvolle Tipps gab. Sie zeigte den interessierten Lehrerinnen wie man auch mit knappen finanziellen Mitteln eine ganze Schulklasse überzeugend und nahezu authentisch einkleiden kann.

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